In unseren Räumen in Essen, im JAS VOR ORT, bieten wir verschiedene Lehrmodule für Schulklassen der Grundschule und der SEK I an.

Die Auseinandersetzung mit der gebauten Umwelt, mit den Phänomenen der Stadt und ihrer Entwicklung sowie der Architektur ist wesentlicher Bestandteil der baukulturellen Bildung. Das Wahrnehmen, Erkunden und Gestalten der eigenen Lebens- und Lernräume steht dabei im Vordergrund. Im folgenden Programm für Grundschulen und SEK I können sich Kinder und Jugendliche spielerisch und altersgemäß mit ausgewählten Themen der Baukultur und Stadtentwicklung beschäftigen. Die Projekte werden wahlweise 1,5- oder 3-stündig angeboten, können aber auch für Projekttage oder -wochen genutzt werden.

Hier einige Bespiele für Formate und Inhalte:

1. Abenteuer im Schilderwald

Die Stadt ist voll mit Schildern: Verbot für dies, Sperrungen für das, Hinweis für jenes und Achtung fast überall. Aber was ist eigentlich erlaubt? Und worauf ist aus KINDERsicht wichtig hinzuweisen? Wir werden mit den Schülern den städtischen Schilderwald erkunden und eigene Schilder entwickeln, nach dem Motto: das ist erlaubt!

(3 Stunden)

2. Spinnennetz und Bienenwabe: wie Tiere bauen

Wie auch die Menschen bauen Tiere ihre Unterkünfte, Fallen, Staudämme usw. Und auf vielfältige Weise beweisen die Tiere damit ungeheures Geschick und wenden viele bauphysikalische Grundlagen an. Die Schüler können diese Bauweisen kennenlernen und auf eigene Bauten anwenden.

(1,5 oder 3 Stunden)

3. Komm, erzähl mir eine Geschichte!

Häuser und Hausfassaden sind vielfältig gestaltet. Manche wirken einladend, manche abschreckend. Die Fassaden, Vor- und Hausgärten geben viele Informationen über mögliche Bewohner und Erbauer der Häuser. Diese Geschichten und Hausgesichter werden gesammelt und erzählt. Danach kann man sich zu einer selbst erdachten Geschichte ein Gebäude bauen.

(3 Stunden)

4. Rechts, Links, Geradeaus: Meine Wege in der Stadt

Es gibt viele Wege von hier nach da. Manche Wege geht man jeden Tag, so dass man sie auswendig kennt, für andere benötigt man einen Stadtplan. Die Schüler werden sich hierbei mit ihren Wegen in der Stadt und den für sie maßgeblichen Orientierungspunkten auseinandersetzen.

(1,5 oder 3 Stunden)

5. Dschungel im Straßenbeet: Statt-Grün aus anderer Perspektive

Die Beete im öffentlichen Raum begegnen uns täglich. Meist sind sie nicht besonders schön und ansehnlich, oft verdreckt. Die Kinder werden diese Beete erkunden und sich eins aussuchen, dass sie umgestalten wollen. Sie suchen sich einen winzigen Bewohner passend für ihren Ort und entwickeln dann aus dessen Perspektive einen Lebensraum für ihn. Da werden Grashalme zu Bäumen und Blumen zu skurrilen Kunstwerken.

(3 Stunden)

6. Themenschwerpunkt: Zukunft: Stadt

Für alle Schulstufen

(Die Themen lassen sich in 3-stündigen Veranstaltungen oder als Projekttag umsetzen und kombinieren.)

Über die Hälfte der Weltbevölkerung lebt bereits in Städten – darunter mehr als eine Milliarde Kinder und Jugendliche. Städte sind daher mehr und mehr das Lebensumfeld der Heranwachsenden. Die zukünftigen Probleme, die vor allem durch die CO2 Produktion entstehen, können nicht ohne Folgen für die Fragen der Stadtentwicklung bleiben. Das folgende Angebot für Schulklassen aller Schulstufen beschäftigt sich mit den wesentlichen Fragen der Zukunft hinsichtlich Klima, Ernährung, Mobilität und Energie.

6.1. Energiemaschine Stadt

Atomkraft, Windmühlenparks, Wasser-, Gezeiten- und Solarkraftwerke, Wärme aus Erde oder aus Müll...oder mal etwas ganz anderes?

Die Energieversorgung und vor allem die Versorgung mit umweltfreundlicher Energie ist eines der wichtigsten Themen der Zukunft. Was kann Stadt und Stadtentwicklung dazu beitragen? Wie können Städte in der Zukunft die benötigte Energie selbst gewinnen und wo kann man sie einsparen? Mit Fantasie und Kreativität werden hierbei Städte und Häuser geplant, die den Anforderungen der Zukunft entsprechen.

6.2. Küsten- oder Wüstenstädte: Städte in Zeiten des Klimawandels

Der Klimawandel hinterlässt seine Spuren: extremere Wetterlagen, heiß im Sommer, kalt im Winter, Überschwemmungen, Anstieg des Meeresspiegels...

Liegt Essen vielleicht irgendwann am Meer? Oder verödet es zu einer Wüstenstadt? Mit den Schülern werden die Folgen des Klimawandels für die Zukunft der Städte thematisiert und in Zukunftsmodellen umgesetzt.

6.3. Schneller, höher, weiter in der Stadt

Auch die Fragen der Mobilität, der Fortbewegungswege und –mittel in den Städten der Zukunft sind von großer Bedeutung. Sind Autos noch das Fortbewegungsmittel der Zukunft? Wie kann Stadt sich ändern, um Lärm, Luftverschmutzung, Staus usw. zu verhindern. Die Schüler werden Fortbewegungsmittel der Zukunft entwerfen und bauen, die auf diese Problematik eingehen.

6.4. Die Stadt isst gesund

Alles, was man iss, hat schon eine Reise hinter sich: eine längere oder kürzere. Es hat unterschiedlich viel Wasser und Energie verbraucht und ökologische Spuren hinterlassen. Die Zukunft der Welt hängt auch davon ab, dass man darauf achtet, die Ernährung umweltfreundlich und energiesparend auszurichten.

Auch dazu kann und muss die Stadt der Gegenwart und Zukunft ihren Beitrag leisten. Wie dieser aussehen kann wird mit den Schülern erarbeitet und in Modellen umgesetzt.

Kosten:
1,5 Stunden: 2,50 € pro Teilnehmer, mindestens jedoch 45 € pro Gruppe.
3 Stunden: 5,00 € pro Teilnehmer, mindestens jedoch 85 € pro Gruppe.

Kosten für Projekttage werden auf Nachfrage individuell ermittelt.
Bei einigen Angeboten wird ein geringer Materialkostenbeitrag erhoben.

Anmeldung erforderlich unter:
0177. 7517590 (B. Grotkamp)
0176. 23201206 (P. Kataikko)
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